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Guppydinner.......
.....auch diese Rezeptur stellt eine Möglichkeit dar, ein eigenes Futter herzustellen. Auch bei dieser Rezeptur bin ich mir nicht sicher, ob es den aktuellen wissenschaftlichen Erkentnissen entspricht. Ich vetraue da eher auf meine eigenen Erfahrungen und Erkentnisse Das Futter wird extrem gut angenommen und stellt für meine Fische eine willkommene Abwechslung dar. Ich verfüttere diese Rezeptur mindestens 2 mal pro Woche ! Ich vermute, dass die Tiere die "Omelette - Konsistenz" extrem schätzen.
Diese Rezeptur ist auch schon sehr alt und stammt aus Zeiten als das käuflich zu erwerbende Futtersortiment bei weitem nicht so mannigfaltig zu bekommen war wie heute. Das Rezept lässt sich natürlich beliebig vaiiieren; probieren Sie es einfach selbst mal aus.
Man nehme :
Ein rohes Hünerei welches in eine Schüssel aufgeschlagen wird:

Hinzu gibt man etwa das gleiche Volumen frische Vollmilch:

Als nächstes gibt man eine Messerspitze roten Paprika und fein zermahlenes Brennesselextrakt dazu (natürlich geht auch/und Sprulina). Damit die Tiere auch etwas "zu beissen" haben ergänze ich die Mixtur mit gefriergetrockneten Daphnien oder gemahlenen Gammarus (auch hier kann nach Belieben variiert werden). Ich gebe einen gehäuften Teelöffel auf den Ansatz. Des weiteren gebe ich noch 10 Tropfen eines Multivitaminpräparates zu:

Und nun das ganze (am besten mit einer Gabel) sehr gut verrühren :

Als nächstes benötigt man einen beschichteten Topf oder Pfanne (um die Zugabe von Öl zu vermeiden) die man auf einem Herd bei mittlerer Stufe erhitzt. Nun die Masse in das Kochgefäß geben und mit einem flaschen Spatel oder Kochlöffel ständig hin- und herfahren um ein Anbrennen zu verhindern. Dies macht man solange, bis eine feste Konsistenz entsteht (ähnlich wie beim Rührei/Omelette).

Nun ist es ganz wichtig die so entstandene Masse unter kaltem, fliessenden Wasser "abzuschrecken" um einem späteren Eintrüben des Aquarienwassers vorzubeugen.

Ich verwende hierfür ein Fangnetz da sich so im Anschuss auch sehr gut das gelöste Wasser aus der Masse pressen lässt. Man kann auch so bereits eine Zerkleinerung des Futters erzielen :

Das Futter läst sich natürlich einige Tage im Kühlschrank aufbewahren obgleich ich lieber kleine Mengen "koche" und diese zeitnah verfüttere. Nachstehend eine Aufnahme eines Beckens mit jungen, grauen Rundschwanzweibchen die sich um einen "dicken Brocken" dieses Futters streiten :
GUTEN APPETIT !